Dein kleiner Notfall-Plan für mehr Stabilität und ein sicheres Gefühl

Begleit-Guide zum Video
Von: Edda Logisch – Deine Beckenboden-Expertin
„Dein Körper will dich nicht ärgern. Er ruft einfach nur leise nach Unterstützung.“

Hallo Du!
Schön, dass du dir dieses Video und den Guide geholt hast. Vielleicht kennst du das: Du bist unterwegs und dein erster Gedanke ist „Wo ist hier die Toilette?“. Oder du traust dich nicht mehr richtig, herzhaft zu lachen.
Du musst dich dafür nicht schämen. Und du bist damit nicht allein. Dein Körper ruft einfach nur leise nach Unterstützung. Oft hängt alles mit unserer Körpermitte zusammen – dem Beckenboden. Lass uns gemeinsam starten!
Hol dir dein sicheres Gefühl zurück!
Sichere dir den 3-Minuten-Check, die drei Übungen und den Zugang zum Mit-Turn-Video.
Dein 3-Minuten-Check
Erkennst du dich hier wieder? Hak in Gedanken an, was auf dich zutrifft.
Deine Signale im Alltag
- ▢Ich muss oft plötzlich ganz dringend zur Toilette, auch wenn ich wenig getrunken habe.
- ▢Beim Husten, Niesen oder Lachen geht manchmal etwas Urin ab.
- ▢Nachts werde ich wach, weil ich raus muss.
- ▢Ich habe oft so ein Druckgefühl oder eine Schwere im Unterbauch.
- ▢Mein unterer Rücken tut regelmäßig weh.
- ▢Ich fühle mich in meiner Mitte instabil – so, als würde mich mein Körper nicht richtig halten.
Wie spürst du dich?
- ▢Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht genau, wo mein Beckenboden ist.
- ▢Mein Bauch fühlt sich oft kraftlos an, wie „abgeschaltet“.
- ▢Wenn es anstrengend wird, halte ich unbewusst die Luft an.
Drei oder mehr angekreuzt? Dann zeigt dir dein Körper deutlich: „Hey, ich brauche dich!“ – und du kannst jetzt sofort etwas tun.

Warum „einfach anspannen“ oft nicht hilft
Viele denken: „Ich muss da unten einfach alles fest zusammenkneifen.“ Aber genau das ist oft nicht die Lösung. Stell dir deinen Beckenboden wie eine Hängematte vor, die deine Organe trägt.
- • Ist sie zu locker, hängt sie durch (Druck oder Inkontinenz).
- • Ist sie zu fest und verspannt, kann sie nicht mehr flexibel reagieren (oft Rückenschmerzen).
Wir wollen deine Mitte wieder lebendig machen: Kopf, Atmung und Becken verbinden, damit du Stabilität von innen heraus bekommst.
Dein Mini-Training
(Passend zum Video)
Wichtig: Deine Grundspannung für alle Übungen
- • Bauch & Beckenboden: Bauchnabel sanft nach innen Richtung Wirbelsäule, Beckenboden nach innen und oben ziehen.
- • Unterer Rücken: sanft nach hinten „herausschieben“, um das Hohlkreuz aufzulösen und Länge zu schaffen.

Becken mobilisieren
Bringt Bewegung in dein Becken.
- Stell dich etwas breiter hin als normal.
- Lauf jetzt so „breitbeinig“ auf der Stelle oder durch den Raum.
- Spür mal in dich hinein: Merkst du, wie sich dadurch dein Beckenraum öffnet und bewegt? Das lockert und aktiviert gleichzeitig.
Stabilität & Länge
Für Stabilität und Länge.
- Stell dich aufrecht hin.
- Spanne sanft Bauch, Beckenboden und Gesäß an.
- Stell dir vor, du schiebst die Beine mit Kraft nach außen (ohne dass sie sich bewegen).
- Strecke Hüfte und Knie bewusst durch – mach dich lang!
- Halte kurz, atme weiter und lass wieder locker.
Tiefe Muskeln wecken
Weckt die tiefen Muskeln.
- Setz dich auf einen Stuhl.
- Teil 1: Presse deine Knie fest gegeneinander.
- Teil 2: Hände an die Oberschenkel, Beine kräftig nach außen gegen den Widerstand drücken.
- Wechsle ein paar Mal ab: zusammendrücken und nach außen drücken.
Wohltat beim Sitzen
Eine Wohltat beim Sitzen.
- Setz dich bequem hin.
- Lass den Oberkörper entspannt nach vorne Richtung Oberschenkel sinken, Kopf hängt, Rücken wird rund.
- Variante 1: mit geschlossenen Beinen (dehnt den Rücken mehr).
- Variante 2: mit geöffneten Beinen (gibt dem Bauch mehr Raum).
- Bleib so lange, wie es dir gut tut, und atme tief in den unteren Rücken.
Wie geht es jetzt weiter?
Diese Übungen sind ein super Anfang. Aber wenn du schon länger Probleme hast, reicht ein kurzes Video oft nicht aus. Du musst dich nicht damit abfinden und denken „Das ist halt so im Alter“. Du kannst deine Kontrolle zurückgewinnen – Schritt für Schritt.
„Ich dachte, mit 50+ sei das halt normal: Druck nach unten, keine Kontrolle. Aber es geht auch anders. Ich mache meine Übungen am Morgen, und der Unterschied ist enorm.“– Lena, 54
Mein persönliches Angebot an dich
Lass uns in Ruhe sprechen. Wir schauen, wo du stehst und was dein Beckenboden wirklich braucht – fachlich, ehrlich und von Frau zu Frau.
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